ALTANA

Das Nachhaltigkeitsverständnis von ALTANA

ALTANA ist konsequent auf nachhaltiges profitables Wachstum ausgerichtet. Wir können aber nur dann dauerhaft wirtschaftlich erfolgreich sein, wenn wir auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte im Blick behalten und fest in unserem Unternehmen verankern.

Dieses Verständnis von Nachhaltigkeit als Dreiklang aus Ökonomie, Ökologie und gesellschaftlicher Verantwortung spiegelt auch die Mission von ALTANA wider, die im Geschäftsjahr 2016 noch einmal geschärft wurde: 

  • Auf Basis unserer übergreifenden Kompetenz in Chemie, Formulierung und Anwendung entwickeln wir innovative Lösungen, die Produkte des täglichen Lebens besser und nachhaltiger machen. 
  • Unsere Lösungen eröffnen unseren Kunden Wachstums- oder Einsparpotenziale und können ganze Märkte verändern. 
  • Auf diese Weise schaffen wir Wert für unsere Kunden, Mitarbeiter, unsere Eigentümerin und die Gesellschaft insgesamt.

Als weltweit produzierendes Unternehmen der Spezialchemie verfügt ALTANA über unterschiedlichste Stakeholder, mit denen die Gruppe und die einzelnen Gesellschaften in regelmäßigem Kontakt und Austausch stehen. Die Inhalte und Ergebnisse dieser Dialoge gehören ebenfalls zu den Faktoren, die das Nachhaltigkeitsverständnis bei ALTANA prägen.

Zu den für ALTANA wichtigsten Stakeholdern zählen unsere Kunden, unsere Mitarbeiter, und unsere Eigentümerin. Außerdem gehören Lieferanten und weitere Geschäftspartner, Behörden, Verbände, Nichtregierungsorganisationen sowie unsere Nachbarn an den verschiedenen Standorten dazu. 

Zu den wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekten für ALTANA zählen Arbeitssicherheit und Gesundheit, wirtschaftliche Leistung, Emissionen, Abwasser und Abfall, Gesundheit und Sicherheit auf Kundenseite, Beschäftigung, Produkte, Energie, Materialien sowie Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Hinzu kommen per se unverrückbare Nachhaltigkeitskriterien, deren Bedeutung für ALTANA nicht zur Diskussion stehen. Dazu gehören beispielsweise die bedingungslose Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben in den Ländern und Regionen, in denen ALTANA tätig ist, die Erfüllung der gesetzlichen Richtlinien hinsichtlich Umweltschutz und Produktsicherheit, die Ächtung von Kinderarbeit, die Einhaltung von Menschenrechten sowie das Nicht-Diskriminierungsgebot. 

Um nicht nur die wirtschaftliche Leistung, sondern das Engagement des Unternehmens in allen Bereichen der Nachhaltigkeit messbar zu machen, nutzt ALTANA neben Kennzahlen und zertifizierten Managementsystemen zunehmend externe Bewertungen. Eine besondere Rolle spielen dabei die Audits des Rating-Unternehmens EcoVadis sowie der Initiative „Together for Sustainability“ (TfS) der chemischen Industrie. 

2016 ließ sich ALTANA zum zweiten Mal durch EcoVadis bewerten und erreichte dabei den Gold-Status. Damit hat sich die Gruppe gegenüber 2015, als sie mit dem Silber-Status ausgezeichnet wurde, deutlich verbessert. EcoVadis analysiert Umweltaspekte, Beschaffungspolitik, Compliance und Arbeitsbedingungen des Unternehmens auf Basis der internationalen Nachhaltigkeitsrichtlinie ISO 26000 und hat sich zur weltweit führenden Bewertungsplattform für die Chemieindustrie entwickelt. Mittlerweile haben sich dort 20.000 Unternehmen registriert. 

Das TfS-Audit legt einen weltweit einheitlichen Nachhaltigkeitsstandard zugrunde und gehört damit ebenfalls zu den wichtigsten Rankings in diesem Bereich. Als erster Geschäftsbereich der Gruppe hat ECKART dieses mehrtägige Audit am chinesischen Standort Zhuhai Anfang 2016 erfolgreich absolviert. 

Um die strategischen Ziele zu erreichen, setzt ALTANA auf die in der Gruppe bewährten dezentralen Strukturen, für die die Holding den Rahmen setzt. Dazu gehören auch verbindliche Konzernrichtlinien für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit. 

Die unternehmerische Verantwortung für die Umsetzung der strategischen Ziele obliegt den Geschäftsführern der jeweiligen Gesellschaften, die sich unter anderem dazu verpflichten, die Umweltauswirkungen der Geschäftstätigkeit des Unternehmens kontinuierlich zu reduzieren. In ihrer Verantwortung liegt es auch, den Bereich „Umwelt, Gesundheit & Sicherheit / Environment, Health & Safety (EH&S)“ organisatorisch im Unternehmen zu verankern und ein entsprechendes standortübergreifendes Berichtswesen für die zentral vorgegebenen Kennzahlen einzurichten. Als erster Geschäftsbereich hat BYK 2016 eine weltweite EH&S-Organisation mit Verantwortlichen für jeden Standort geschaffen. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Geschäftsführer, an den einzelnen Standorten die geeigneten Managementsysteme einzuführen und zertifizieren zu lassen, mit denen Umweltschutz und Arbeitssicherheit auf der Grundlage internationaler Richtlinien praktiziert werden.

Unabhängig von dieser dezentralen Organisation der Verantwortung sieht sich die Holding in der Pflicht, Wissen und Kompetenzen zum Thema Nachhaltigkeit zur Verfügung zu stellen. Dies ist Aufgabe der ALTANA Fachabteilung „Corporate EH&S“. Darüber hinaus dienen spezielle, geschäftsbereichsübergreifende Expertenplattformen dazu, Informationen zu den relevanten EH&S-Themen auszutauschen (zum Beispiel Energie, Nachhaltigkeitsperformance, Nahrungsmittelkontakt) und Best-Practice-Modelle zu entwickeln, die effiziente Umsetzungen aufzeigen. Damit können wir auch unseren Kunden in Zukunft einen noch besseren Service rund um die Nachhaltigkeit bei ALTANA bieten.