Das Nachhaltigkeitsverständnis von ALTANA

ALTANA ist konsequent auf nachhaltiges, profitables Wachstum ausgerichtet. Wir können aber nur dann dauerhaft wirtschaftlich erfolgreich sein, wenn wir auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte im Blick behalten. Sie sind daher fest in unserem Nachhaltigkeitsverständnis und unserer Unternehmenskultur verankert.

Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung: Auf diesem Dreiklang basiert das ALTANA Nachhaltigkeitsverständnis. Und dieses spiegelt sich auch in der Mission von ALTANA wider:

  • Auf Basis unserer übergreifenden Kompetenz in Chemie, Formulierung und Anwendung entwickeln wir innovative Lösungen, die Produkte des täglichen Lebens besser und nachhaltiger machen.
  • Unsere Lösungen eröffnen unseren Kunden Wachstums- oder Einsparpotenziale und können ganze Märkte verändern.
  • Auf diese Weise schaffen wir Wert für unsere Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Eigentümerin und die Gesellschaft insgesamt.

Wir machen aber nicht nur seit Jahrzehnten die Produkte unserer Kunden nachhaltiger, sondern reduzieren auch unsere selbst verursachten Treibhausgasemissionen. Weitere Informationen zu unseren Maßnahmen finden Sie auf der Seite "Konsequente Klimastrategie".

Nachhaltigkeitsverständnis prägt ALTANA seit Jahrzehnten

ALTANA ist seit 2010 Mitglied von „UN Global Compact“ und hat sich verpflichtet, die zehn Prinzipien im Unternehmen zu integrieren und die allgemeinen Ziele der Vereinten Nationen zu beachten. Unsere aktuelle Fortschrittsmitteilung zu den Global Compact Prinzipien finden Sie im Unternehmensbericht 2023

Darüber hinaus unterstützt ALTANA die „2030 Agenda für eine nachhaltige Entwicklung“, die die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen beim Gipfeltreffen am 25. September 2015 beschlossen haben. Basierend darauf steht für uns als Unternehmen fest: Unsere Nachhaltigkeitsziele können wir nur gemeinsam erreichen. Und jeder muss einen Beitrag leisten. Was es zusätzlich braucht? Ambitionierte, aber realistische Ziele. Ein gutes Beispiel dafür: Die Klimaschutzziele, die bei der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris (COP21) von 195 Ländern erarbeitet wurden. Nach tagelangen Gesprächen einigten sich die Länder am 12. Dezember auf einen Aktionsplan. Das Ziel: Die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C begrenzen. Passiert ist seither einiges, es muss aber noch mehr getan werden, um einem gefährlichen Klimawandel entgegenzuwirken. 

ALTANA hat beispielsweise das im Jahr 2007 selbst gesetzte Ziel, die CO2-Emissionen bezogen auf die Bruttowertschöpfung bis 2020 um 30 Prozent zu senken, bereits 2017 erreicht.

Darüber hinaus hat das Unternehmen im Vergleich zu 2014 die in Scopes 1 und 2 verursachten Treibhausgasemissionen um rund 70 Prozent verringert - ohne Kompensationen.

Und ab dem Jahr 2025 kompensiert ALTANA genauso viele CO2-Äquivalente, wie in Scope 1, Scope 2 und ausgewählten Kategorien von Scope 3 (Kategorien 4, 6 und 8) erzeugt werden. Das klare Ziel: Wir wollen in allen drei Scopes treibhausgasfrei werden.

Die Unternehmensziele zum Schutz von Umwelt und Klima fließen bei ALTANA bereits seit 2007 in die Berechnung des variablen Einkommens des Top Managements ein. Da wir unsere Ziele nur gemeinsam erreichen können, arbeiten wir eng mit unseren Stakeholdern zusammen – das prägt auch unser Nachhaltigkeitsverständnis.

Die Sicht unserer Stakeholder

Als weltweit produzierendes Unternehmen der Spezialchemie verfügt ALTANA über unterschiedliche Stakeholder, mit denen die Gruppe und die einzelnen Geschäftsbereiche in regelmäßigem Kontakt und Austausch stehen. Die Inhalte und Ergebnisse dieser Dialoge gehören zu den Faktoren, die das Nachhaltigkeitsverständnis bei ALTANA prägen. Zu den für ALTANA wichtigsten Stakeholdern zählen Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Eigentümerin, Lieferanten und weitere Geschäftspartner, Behörden, Verbände, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sowie unsere Nachbarn an den verschiedenen Standorten.

Den aktuellen Stand zur Wesentlichkeitsmatrix hat ALTANA im Unternehmensbericht veröffentlicht.

Objektive Bewertung von Nachhaltigkeit

Um nicht nur die wirtschaftliche Leistung, sondern auch das Engagement des Unternehmens in allen Bereichen der Nachhaltigkeit messbar zu machen, nutzt ALTANA neben Kennzahlen und zertifizierten Managementsystemen zunehmend externe Bewertungen. Eine besondere Rolle spielt dabei das Bewertungssystem von EcoVadis.

EcoVadis hat sich zur führenden Bewertungsplattform für die Chemieindustrie entwickelt. Mittlerweile arbeiten Zehntausende von Unternehmen mit EcoVadis zusammen. Zur Bewertung analysiert das Rating-Unternehmen vier Themenbereiche – Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung. Die Untersuchungen basieren auf führenden Standards (GRI, UN Global Compact und ISO 26000). 

ALTANA nutzt das objektive EcoVadis-Rating seiner Produktionsstandorte und der ALTANA AG insgesamt, um den jeweiligen Status quo intern wie extern transparent zu machen, aber auch, um Nachhaltigkeit im Unternehmen systematisch weiter voranzutreiben.

Organisation von Nachhaltigkeit

Bei ALTANA liegt die Umsetzung und Verankerung von Nachhaltigkeit in der Verantwortung der operativen Gesellschaften. Dabei verpflichten sich die einzelnen Gesellschaften, Umweltauswirkungen der Geschäftstätigkeit des Unternehmens kontinuierlich zu reduzieren und die Sicherheit an den jeweiligen Standorten permanent zu verbessern. Darüber hinaus ist es Aufgabe der einzelnen Standorte, geeignete Managementsysteme einzuführen und zertifizieren zu lassen. Weiterhin dienen spezielle, geschäftsbereichsübergreifende Expertenplattformen dazu, Informationen zu den relevanten EH&S-Themen auszutauschen (zum Beispiel Energie, Nachhaltigkeitsperformance und Umweltkennzahlen) und Best Practice-Modelle aufzuzeigen.

Kontakt

Unternehmens-
kommunikation

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Tel    +49 281 670-10900

Umwelt-, Gesundheitsschutz & Arbeitssicherheit
Dr. Michael Berkei
Head of Environment, Health and Safety
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