Innovationen

Nachdem die Investitionstätigkeit im Vorjahr aufgrund des Nachfrageeinbruchs deutlich reduziert wurde, stiegen die Ausgaben für Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 2010 wieder an.  Insbesondere wurden solche Projekte vorangetrieben, deren Beginn wir krisenbedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben haben.
Die im zurückliegenden Geschäftsjahr getätigten Investitionen beliefen sich auf 73,8 Mio. € (Vorjahr: 54,0 Mio. €). Hiervon entfielen 71,5 Mio. € auf Zugänge von Sachanlagen und 2,3 Mio. € auf Immaterielle Vermögenswerte. Unverändert zu den Vorjahren hat ALTANA auch 2010 den weitaus größten Anteil der Investition bei inländischen Gesellschaften getätigt.
Der Geschäftsbereich Additives & Instrumentes investierte im zurückliegenden Geschäftsjahr 26,1 Mio. € (Vorjahr: 19,7 Mio. €). Wesentliche Einzelprojekte betrafen den Bau eines Laborgebäudes zum Ausbau der Kapazitäten im Bereich Forschung und Entwicklung am Stammsitz des Geschäftsbereichs in Wesel sowie den Erwerb einer Produktionsanlage für Alkoxylate in Antwerpen.
Mit 28,9 Mio. € (Vorjahr: 18,5 Mio. €) hat der Geschäftsbereich Effect Pigments den größten Anteil investiert. Die hohe Wertschöpfung der Aktivitäten bei der Herstellung von Effektpigmenten geht mit einer ausgeprägten Anlagenintensität einher. Das mit Abstand wichtigste Investitionsprojekt betraf 2010 den Aufbau von Kapazitäten zur Produktion von Pasten im Zuge der Verlagerung der 2009 aufgegebenen Produktion in Italien an den Stammsitz nach Günterstahl.
Die Investitionsniveaus der Geschäftsbereiche Electrical Insulation sowie Coatings & Sealants lagen aufgrund der unterschiedlichen Produktionsstrukturen deutlich niedriger. Im Geschäftsjahr 2010 entfielen Investitionen in Höhe von 12,5 Mio. € (Vorjahr: 10,2 Mio. €) auf Electrical Insulation und 6,1 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €) auf Coatings & Sealants.