ALTANA

Wesel, 9. April 2014

Kleine Forscher präsentieren sich gemeinsam bei ALTANA

In der Zentrale des Spezialchemiekonzerns ALTANA geht es trubelig her: Das Konferenzzentrum ist zum zweiten Mal Schauplatz der Abschlussveranstaltung vom Haus der kleinen Forscher. „Mama, guck mal, was ich erforscht habe!“, ruft ein Kind, nimmt seine Mutter an die Hand und führt sie zu einem Versuchstisch. Mit ihm strömen gut 300 Grundschulkinder der GGS Feldmark, der DRK KiTa Abenteuerland und der GGS Konrad Duden ins Konferenzzentrum von ALTANA. Dort präsentieren sie ihren Eltern, Geschwistern und Freunden die Ergebnisse und Erkenntnisse der Forschertage. Zu sehen gab es unter anderem verschiedene Versuche zum Thema „Luft ist nicht nichts“, „Was kann Wasser lösen?“, „Wie bekomme ich das Wasser wieder sauber?“, „Was schwimmt, was sinkt?“, Erfindermaschinen, Fotos und Forschertagebücher.

„Heute verjüngt BYK massiv seinen Altersdurchschnitt“, erklärt BYK Geschäftsbereichsleiter Dr. Christoph Schlünken schmunzelnd die Projektpräsentation der Kleinen. Die Aktion hat jedoch einen tiefen Sinn: „Wir fördern nicht nur die Zusammenarbeit mit Schulen an unserem Hauptstandort in Wesel, wir möchten die Kinder auch frühzeitig für naturwissenschaftliche Zwecke begeistern“, so Schlünken weiter.

Und das passiert fortlaufend über das ganze Jahr: Bereits in den Vorwochen hatten die Jungen und Mädchen zu diesen Themen geforscht. So haben sie sich z.B. gefragt: „Wie bekomme ich mein schmutziges Wasser wieder sauber?“ Sie haben Vermutungen aufgestellt und diese in Versuchen überprüft. Wichtig war es dabei, genau zu beobachten. Jedes Kind konnte seine Erkenntnisse in einem Forschertagebuch festhalten. Auch Skizzen wurden ins Forscherbuch gezeichnet.

Die Drittklässler der GGS Konrad Duden hatten die Gelegenheit, sich mit dem Themenbereich „Technik - Bauen und Konstruieren“ zu beschäftigen. Mit dem Arbeitsauftrag „Baue eine Maschine, die sich bewegt, in der sich etwas bewegt oder die etwas bewegt“, konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Mit Hilfe von Werkzeugen gelang es ihnen, aus einem großen Fundus von Alltagsgegenständen die unterschiedlichsten Maschinen zu bauen.

Unterstützt wurden die kleinen Forscher von Mitarbeitern der BYK-Chemie, Eltern sowie den Mitarbeitern der KiTa und ihren Lehrerinnen. Diese hatten sich zuvor bei einem Workshop der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ Berlin in der KiTA Abenteuerland auf die Forschertage vorbereitet. Die KiTa, beide Grundschulen und die BYK-Chemie Wesel sind seit mehreren Jahren Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ Berlin. Der Grundgedanke dieser Stiftung ist es, Kinder nachhaltig für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Projektleiter Alfred Dallarosa, Leiter Schulung und Ausbildung Lack-Additive bei BYK-Chemie: „Es geht vor allem darum, Lernfreude und Problemlösekompetenzen bei den Kindern zu fördern. Im Vordergrund steht hier ein forschender Entdeckungsprozess der Kinder, der sich von seiner Vorgehensweise her an den Naturwissenschaften orientiert. Die Kinder sehen etwas, entwickeln Ideen und sollen die Chance bekommen, diese zu beweisen. Dadurch wird der Forscherdrang geweckt und führt zu neuen Ideen - wie ein verästelter Baum.“


Kleine Forscher zeigen Experimente am laufenden Band…