ALTANA

Frankfurt/Bad Homburg, 4. Mai 2005

Hauptversammlung 2005: Neuntes erfolgreiches Geschäftsjahr und neunte Dividendenerhöhung in Folge

Die Aktionäre der ALTANA AG (FWB: ALT, NYSE: AAA) haben auf der heutigen Hauptversammlung in Frankfurt allen Vorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt. Dazu zählt unter anderem die Ausschüttung einer Dividende von 0,95 EUR je Aktie (Vorjahr: 0,83 EUR), was einer Erhöhung um 14% entspricht. Die Ausschüttungssumme erhöht sich damit auf 133 Mio. EUR (Vorjahr: 117 Mio. EUR).

„Mit der neunten zweistelligen Erhöhung der Dividende in Folge und einer in diesem Zeitraum verfünffachten Dividendensumme, die nahe an das Grundkapital heranreicht, beteiligen wir seit Jahren unsere Aktionäre nachhaltig am Unternehmenserfolg“, sagte Dr. Nikolaus Schweickart, Vorstandsvorsitzender der ALTANA AG.

In seiner Rede konnte Dr. Nikolaus Schweickart den Aktionären über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2004 berichten, das mit einem Umsatzvolumen von knapp 3 Mrd. EUR und einer erstmaligen Überschreitung der 600 Mio. EUR-Schwelle beim weltweiten Ergebnis abschloss. Auch bei den Investitionen und dem Forschungsaufwand hat der Konzern mit rund 670 Mio. EUR ein neues Rekordniveau erreicht. In den kommenden drei Jahren, 2005 bis 2007, wird ALTANA das Innovations- und Investitionstempo beibehalten und rund 750 Mio. EUR investieren sowie rund 1,5 Mrd. EUR für Forschung und Entwicklung aufwenden. Außerdem wird das Unternehmen wie in den zurückliegenden Jahren weiter Arbeitsplätze im In- und Ausland schaffen.

Mit scharfen Worten verurteilte der Vorstandsvorsitzende die derzeitige Diffamierungskampagne gegen Unternehmer und internationale Investoren: „Aus wahltaktischen Gründen ein ganzes System an den Pranger zu stellen, Unternehmer und Manager zu eiskalten Vollstreckern von Kapital- und Renditeinteressen herabzuwürdigen, das ist eine gefährliche Sprache, der es klar entgegenzutreten gilt. Die, die eine solche Diffamierungskampagne angestoßen haben, sollten doch einmal bei unseren Mitarbeitern nachfragen, ob die uns als aussaugende Heuschrecken empfinden. Stattdessen werden Listen mit Unternehmen und Personen erstellt, die man gewissermaßen zur Fahndung ausschreibt. Die Wirkung dieser unsäglichen Debatte im Ausland ist verheerend. Investitionen aus dem Ausland werden auf diese Weise nicht nach Deutschland gelenkt, Arbeitsplätze werden dadurch nicht geschaffen, das Klima wird vergiftet. Einige wenige 'schwarze Schafe' bestimmen nicht das Bild der Herde. Diese aber als Prototyp der angeblich überbordenden Macht des Kapitals hochzustilisieren, ist schlicht unseriös.“

Im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit Deutschlands fügte Dr. Nikolaus Schweickart hinzu: „Für das innovationsfeindliche Klima in der Health-Care und Biotechnologie, Schlüsselindustrien des 21. Jahrhunderts, sind dieselben Politiker verantwortlich, die jetzt internationale Investoren attackieren.“