ALTANA

Ressourcenverbrauch und Abfall

Die nebenstehende Tabelle der Umweltkennzahlen für 2007 – 2014 zeigt, wie sich der Energieverbrauch, die CO2- Emissionen sowie die Abfallmengen bei ALTANA zum einen im Vorjahresvergleich und zum anderen seit Beginn der Datenerhebung 2007 entwickelt haben.

Als wachstumsorientiertes Unternehmen setzt ALTANA keine absoluten Kennzahlen ein, um das Unternehmenswachstum zu berücksichtigen. Stattdessen ermitteln wir absolute Daten zum Trinkwasserverbrauch, zu der Menge der CO2-Emissionen insgesamt sowie zu den Mengen gefährlicher und ungefährlicher Abfälle. Diese setzen wir in Bezug zur Bruttowertschöpfung und leiten daraus für jedes Jahr Kennzahlen und Ziele ab.

Betrachtet man nur die Gesellschaften, die auch schon vor 2013 zu ALTANA gehörten, wird deutlich, dass sie zum Teil sehr gute Fortschritte im nachhaltigen Wirtschaften erzielt haben. Diese Gesellschaften haben sowohl den Wasser und den Energieverbrauch als auch ihre Abfallmengen reduziert und damit die vorgegebenen Ziele erreicht.

Betrachtet man die Kennzahlen aller ALTANA Gesellschaften einschließlich der neu hinzugekommenen, so wird deutlich, dass sich die Werte bei vier von sechs Kennzahlen 2014 erhöht haben (siehe Grafiken auf Seite 40). Die Ursache dafür ist die im Text weiter oben beschriebene Akquisition des Rheologiegeschäfts. Diese für ALTANA neue Technologie zeichnet sich durch geringere Umweltbelastungen in der Lieferkette aus, schlägt aber in der Produktion mit höherem Energieverbrauch und größeren Abfallmengen zu Buche.

Gleichwohl gehen wir davon aus, dass wir 2017 bzw. 2020 unsere für diesen Zeitpunkt vorgenommenen Umweltziele erreichen werden, indem wir in den kommenden Jahren entsprechende Verbesserungsmaßnahmen ergreifen. Die einzige Ausnahme ist der Wasserverbrauch; ihn werden wir bis 2017 nicht in dem von uns angestrebten Maße senken können.