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BYK USA hat eine neue, hochmoderne Produktionsanlage in Wallingford errichtet, die höchste Anforderungen an den Umweltschutz erfüllt.

Wachstum und Nachhaltigkeit gehen bei uns Hand in Hand. Nichts könnte dies deutlicher illustrieren als das erweiterte Werk, das BYK USA 2014 in Wallingford eröffnet hat. Es ist die bisher größte Einzelinvestition von ALTANA außerhalb Deutschlands.

Mit der neuen Produktionsstätte im US-Bundesstaat Connecticut verdoppelt der Additivhersteller seine Kapazitäten in den USA und ist damit außerdem näher an unseren Kunden. Das Werk übernimmt die Herstellung von knapp 200 Produkten, die BYK USA bislang aus Europa importiert hat. „Dank der lokalen Produktion werden wir flexibler. Wir können schneller auf Anfragen reagieren. Gleichzeitig verringern wir unseren CO²-Fußabdruck, weil Überseetransporte erheblich reduziert werden“, fasst Dirk Plas, Geschäftsführer BYK USA, die Vorteile zusammen.

Bis 2016 schafft BYK USA außerdem etwa 40 neue, zum Teil hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Wallingford. Die ersten 22 neuen Mitarbeiter, darunter Forscher und Entwickler, Ingenieure sowie Chemiewerker und Wartungstechniker, haben bereits 2014 ihre Tätigkeit aufgenommen.

„BYK USA hilft Connecticut, sich führend im industriellen Sektor in den USA zu positionieren, das stärkt auch unsere Position im globalen Wettbewerb“, betont Nancy Wyman, Vize-Gouverneurin des Bundesstaates Connecticut, der Subventionskredite für den Bau der Anlage zur Verfügung stellte. „Hier entstehen weitere attraktive, gut bezahlte neue Arbeitsplätze für die Arbeitnehmer in unserem Staat, und dies in einer Branche, deren Entgelte rund 30 Prozent über den jährlichen Durchschnittseinkommen liegen.“

Ein weiteres Plus ist der hohe Automatisierungsgrad der neuen Anlage, der als Treiber für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz wirkt“, betont Plas. Für die Vize-Gouverneurin steht fest, dass „Arbeitssicherheit und Umweltschutz Schlüssel zu einer höheren Lebensqualität sind. Sie stellen einen wichtigen Faktor im Wirtschaftsklima des Bundesstaates dar“, so Wyman.

„Mit unseren hochmodernen Anlagen überall auf der Welt wie zum Beispiel in Wallingford übernehmen wir Verantwortung für die Umwelt und unser Umfeld. Unsere Kunden reduzieren ihren CO2-Fußabdruck. Und gleichzeitig schaffen wir für unsere Mitarbeiter und Nachbarn vor Ort ein gesundes Klima.“

Dirk Plas, Geschäftsführer BYK USA

Geschlossene Systeme reduzieren Emissionen

Die Ausstattung des Werks nach dem aktuellen Stand der Technik umfasst beispielsweise geschlossene Systeme mit insgesamt 18 Tanks, aus denen die Rohstoffe direkt in die Produktionskessel geleitet werden. Dies reduziert die VOC-Emissionen in der Abluft. Aufzüge dienen dazu, den Materialfluss zu optimieren. Neue Abfüllstationen erleichtern die Arbeitsabläufe und verhindern das Überlaufen der Produkte. Ein Auffangtank unterbindet im Fall von Schadensereignissen die Freisetzung von Chemikalien in die Umwelt.

Für gesunde Arbeitsbedingungen in der Produktion sorgt eine speziell konzipierte Lüftungsanlage, die außerdem dazu beiträgt, das Explosionsrisiko zu reduzieren. Hochleistungskühltürme sowie der Einsatz von speziellem Thermalöl zur Beheizung bzw. Kühlung der Reaktoren verbessern die Energieeffizienz des Standorts und tragen ebenfalls zur Reduzierung von Emissionen bei.

Die Mehrzahl der Prozesse, die im Werk zuvor manuell erledigt werden mussten, sind nun automatisiert. Dies gilt auch für die gesamte Prozesskontrolle. Damit erreichen wir, dass es weniger Chargen gibt, die nicht spezifikationsgerecht sind. Das verbessert die Qualität und reduziert den Energieaufwand für die Aufarbeitung. Darüber hinaus senkt der automatisierte Prozess das Risiko von Schadensereignissen.

„BYK USA hilft Connecticut, eine führende Rolle als Industriestandort einzunehmen. Geschäftliche Interessen gehen dabei Hand in Hand mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit.“

Nancy Wyman, Vize-Gouverneurin Connecticut