ALTANA

Investitionen für den Klimaschutz

Unsere Gesellschaften tragen auf unterschiedliche Weise dazu bei, ihren Energieverbrauch zu reduzieren. Damit leisten sie einen Beitrag zum Klimaschutz. Einige Beispiele neuer Investitionen an Standorten in den USA, den Niederlanden, in Indien, China und Deutschland verdeutlichen dies.

ELANTAS PDG hat 2014 am Standort St. Louis das in den Jahren zuvor umfassend renovierte Laborgebäude vollständig in Betrieb genommen. Hinter der historischen Fassade verbirgt sich nun ein energieschonender Neubau mit isolierten Fenstern und Außenwänden sowie effizienter Lüftung und Beleuchtung. Am Standort Ankleshwar hat ELANTAS Beck India ein Projekt zur Wärmerückgewinnung abgeschlossen. Abgaswärme aus der Erhitzung des Thermalöls, das für die Produktion benötigt wird, wärmt jetzt die Rohstoffe in den Tanks vor. Damit lässt sich der Erdgasverbrauch in Ankleshwar um sieben Prozent reduzieren. Am Standort Pimpri hat die Gesellschaft verschiedene neue Pumpen installiert, unter anderem für das Thermalöl. Sie senken den Energieverbrauch.

ECKART hat am US-Standort Schererville die Nachverbrennung zur Reinigung der Abluft erneuert. Die bei der Produktion entstehenden Lösemitteldämpfe brennen autotherm, das heißt ohne weitere Zuleitung von Erdgas. Dies senkt den Energieverbrauch sowie CO2-Emissionen um je sieben Prozent. Am Standort Hartenstein hat das Unternehmen im Herbst mit dem Bau eines hocheffizienten Blockheizkraftwerks begonnen, dessen Energie ab Ende 2015 einerseits das Heizwasser für Büro- und Produktionsgebäude sowie das Thermalöl erhitzen, andererseits die Luft in den Kälteanlagen kühlen wird. Am Standort Zhuhai in China senken insgesamt 14 neue Zentrifugen den Energieverbrauch um 50 Prozent verglichen mit den alten Zentrifugen.

In den Niederlanden trägt BYK-Cera mit der Beteiligung an der Initiative „Clean Tec Region“ ebenfalls dazu bei, die CO2-Emissionen von ALTANA abzubauen. Am Standort Deventer hat das Unternehmen 2014 zur Stromerzeugung eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Ein neuer Dampfkessel in der Produktion wird in Verbindung mit weiteren Maßnahmen zur Einsparung von 22.500 Kubikmetern Erdgas beitragen. Außerdem hat BYK-Cera die Beleuchtung sowohl in Deventer als auch in Denekamp teilweise auf die effiziente LED-Technik umgestellt. Für die Fahrten zwischen den beiden Standorten steht den Mitarbeitern ein umweltfreundliches Fahrzeug mit Elektroantrieb zur Verfügung (BMW i3).

Auch am Standort Wesel verfügt der Fuhrpark von BYK über zwei dieser Fahrzeuge. Darüber hinaus können Mitarbeiter, die das Anrecht auf einen Firmenwagen haben, seit 2014 das Automodell wählen. Es lässt sich unkompliziert an vier Ladestationen auf dem Betriebsgelände aufladen. Obwohl noch in der Startphase, weckt das Angebot reges Interesse. Die Mitarbeiter, die es nutzen, sind von den Vorteilen überzeugt.