Emissionen
ECKART in Güntersthal hat für das energieintensive Mahlen von Pigmenten eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung von Windkraft erstellt, um die CO2-Emissionen zu senken. Drei potenzielle Standorte, von denen sich jedoch keiner in unmittelbarer Nähe des Werksgeländes befindet, wurden ermittelt. Eine unsichere Genehmigungslage seitens der Behörden und eine unklare Ertragsprognose (Standort ggf. nicht windig genug) bei relativ hohen
Investitionskosten haben das Projekt bis auf Weiteres gestoppt.
Folgende Emissionen entstehen bei ALTANA:
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Realisierbares Reduktionspotenzial bietet sich bei ECKART in Güntersthal durch eine Umstellung von Öl- auf Gasheizung an, womit wir die daraus resultierenden CO2-Emissionen um über 20 Prozent oder 1.500 Tonnen senken könnten. Trotz einer relativ langen Gasleitung und der Umstellung der Brenner ist die Umrüstung auch wirtschaftlich sinnvoll und soll bis 2013 realisiert werden. Die gleiche Umstellung ist auch bei ELANTAS Zhuhai geplant. Allerdings hängt der Zeitpunkt davon ab, ob und wann der potenzielle Gaslieferant die notwendigen Leitungen verlegt.
650 neue Bäume für den Klimaschutz
Die einfachste Maßnahme CO2-Emissionen zu vermindern, ist –außer durch simples Vermeiden – das Pflanzen von Bäumen. ELANTAS Mitarbeiter in Indien haben 650 Bäume auf dem Firmengelände in Pimpri gepflanzt. 500 neue Bäume waren für das neue Verwaltungsgebäude nötig, denn in Indien ist ein Baum je zehn Quadratmeter Neubau gesetzlich vorgeschrieben. 150 Bäume wurden zusätzlich gepflanzt. Alle Bäume zusammen binden etwa 6,5 Tonnen CO2 pro Jahr.

- Pflanzten 650 neue Bäume: Mitarbeiter von ELANTAS Beck India in Pimpri
Aber die indische Belegschaft macht noch mehr: Sie züchtet z. B. Setzlinge auf dem Verwaltungsgebäudedach in Pune und verteilt diese an Mitarbeiter und andere Interessierte mit der Bitte, sie anzupflanzen.
Zur Reduktion von VOC-Emissionen hat ALTANA in den vergangenen Jahren bereits einige neue Abluftreinigungsanlagen installiert. Weiterer Handlungsbedarf besteht deshalb zurzeit nicht. Die Erweiterung der wasserbasierten Produktpalette, insbesondere bei ACTEGA, ist ebenso eine wirksame Maßnahme gegen VOC (siehe auch Seite 22) wie die Verwendung von Rohstofftanks. In geschlossenen Systemen kommen die Rohstoffe von der Anlieferung bis zur Verwendung nicht mit der Außenwelt in Kontakt, es entstehen also keine Emissionen. In Tanklagererweiterungen investierten BYK USA in Wallingford und ELANTAS Italia in Collecchio.