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Unsere Kunden legen nicht nur Wert darauf, dass unsere Additive exakt zu ihren Anwendungen passen. Sie müssen außerdem sichergehen können, dass unsere Spezialchemie die unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen der verschiedenen Märkte vieler Länder erfüllt. Das dafür notwendige fundierte Fachwissen hält beispielsweise Megan McCutcheon bereit. Sie gehört zum International Regulatory Service Team von BYK. Dieses Team ist gut aufgestellt, um sich kontinuierlich neuen Herausforderungen anzupassen.

EIN ADDITIV KANN ENTSPRECHEND DEN UNTERSCHIEDLICHEN REGULATORISCHEN ANFORDERUNGEN UND SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ÜBERALL AUF DER WELT EINGESETZT WERDEN: DIESEN WETTBEWERBSVORTEIL BIETET BYK SEINEN KUNDEN.

Nationale und internationale Vorschriften
Enthält das Additiv flüchtige organische Substanzen (VOCs) oder andere kritische Stoffe? Entspricht es den Vorschriften des internationalen Globally Harmonized Systems (GHS)? Kann es in Spielzeugen oder im Kontakt mit Lebensmitteln eingesetzt werden? Hunderte Fragen dieser Art erreichen allein BYK USA jeden Monat.

Die Fragen kommen von Einkäufern, von Spezialisten aus den Forschungsabteilungen unserer Kunden oder aber von den Fachleuten, die die regulatorische Produktdokumentation der Kunden betreuen, berichtet Megan McCutcheon. Als Manager Regulatory Affairs koordiniert sie ein vierköpfiges Team, das am US-Standort Wallingford die Kunden aus der NAFTA-Region über den Status der Umsetzung der relevanten Vorschriften zum Thema Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz in den Additiven informiert. Viele der Fragen, die das Team in Wallingford erhält, betreffen Gesetze und regionale Vorschriften, die in den USA, Kanada und Mexiko gültig sind.

BRIEF-Dokument für jedes Additiv

„Manche dieser Fragen lassen sich rasch beantworten“, weiß die Managerin. „Diesen Kunden schicken wir beispielsweise das passende BRIEF-Dokument.“ BRIEF – das steht für BYK Regulatory Information Extended Form, das es für jedes Additiv gibt. Es enthält relevante regulatorische Informationen. Damit gibt es beispielsweise Aufschluss darüber, ob es VOCs enthält und in welchen nationalen Chemikalienverzeichnissen es gelistet ist.

Andere Fragen sind komplexer. „Dann kann es nötig sein, dass wir ein kleines Dossier mit Fachliteratur oder Untersuchungen zusammenstellen, in denen die Hintergründe näher erläutert werden, oder sogar mit externen Experten Kontakt aufnehmen“, erläutert McCutcheon.

Global agierende Kunden benötigen Details zu europäischen oder asiatischen Gesetzesvorgaben. Diese Fragen klärt McCutcheon bei Bedarf mithilfe ihrer Kollegen, die in Deutschland beziehungsweise China, Japan oder Korea als Experten für diese länder- und regionalspezifischen regulatorischen Fragen zur Verfügung stehen. „Alles in allem haben wir mit unserem Service einen deutlichen Wettbewerbsvorteil“, ist sich McCutcheon sicher. „Unsere Kunden wissen: Sie können ohne regulatorische Risiken ein Additiv an unterschiedlichen Standorten in unterschiedlichen Regionen einsetzen, um ihren Kunden wiederum weltweit das gleiche Produkt zu bieten.“

Nachhaltige Produktplanung
Erleichtert wird die Arbeit des globalen Regulatory Service Teams durch die nachhaltige Herangehensweise, mit der BYK sein Portfolio entwickelt und pflegt. Bereits am Anfang der Produktentwicklung achtet der Forscher darauf, dass keine kritischen Stoffe eingesetzt werden. Steht die Formulierung fest, so registriert BYK das neue Produkt in allen relevanten Ländern weltweit nach den jeweiligen nationalen oder branchenspezifischen Vorgaben, zu denen beispielsweise die Gefahrgutüberwachung TSCA in den USA zählt oder das kanadische DSL-Verzeichnis.

Darüber hinaus pflegen die Experten des Regulatory Service Teams in ihren Regionen Kontakt zu Verbänden, Netzwerken und Behörden. So können sie sich frühzeitig auf neue Entwicklungen in der Gesetzgebung einstellen. Diese werden neuerdings immer öfter von supranationalen Entwicklungen angestoßen, hat Megan McCutcheon beobachtet. „Der Trend zu international harmonisierten Richtlinien nimmt zu“, so ihre Erkenntnis daraus. „Auch dafür sind wir gut aufgestellt.“

Megan McCutcheon ist Biologin und hat außerdem einen Master in Umweltrecht. Sie arbeitet seit knapp 30 Jahren für BYK USA. Kümmerte sie sich anfangs vor allem um den Umweltschutz, so kamen mit den Jahren weitere Aufgaben rund um Gesundheit und Arbeitssicherheit hinzu. Damit wurde sie auch Expertin für regulatorische Anforderungen.

Für sie steht fest: Veränderungen sind Teil des Lebens. Entscheidend ist es daher, offen für den Wandel zu sein, um ihn zu gestalten.