ALTANA

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 NACHHALTIGKEITSBOTSCHAFTER

2014 brachen zwei ALTANA Mitarbeiter gemeinsam mit Polarforscher Robert Swan, Träger des britischen Verdienstordens OBE (Order of the British Empire), zu einer Expedition in die Antarktis auf. Zurück kehrten sie als leidenschaftliche Vorkämpfer für Klimaschutz.

Theoretisches Wissen ist das eine, doch erst die persönliche Anschauung bewirkt ein wirklich tiefes Verständnis von Nachhaltigkeit. Diese Überzeugung teilen wir mit dem Polarforscher und Umweltschützer Robert Swan, OBE, früherer Sonderbotschafter für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Er erkundet den siebten Kontinent seit 1989 regelmäßig. 2014 haben wir es erstmals zwei ALTANA Mitarbeitern ermöglicht, an einer seiner Antarktis-Expeditionen teilzunehmen.

Es brachen auf: Michela Michelotti, Qualitäts- und EHS-Managerin bei ELANTAS Italia, und Dr. Michael Bessel, Laborleiter bei BYK am Standort Wesel. Zurück kehrten zwei leidenschaftliche Botschafter für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Nach einer stürmischen Überfahrt von Feuerland durch die Drake-Passage erlebten sie bei Gletscherwanderungen, Bootsausflügen und einmaligen Begegnungen mit Buckelwalen nicht allein den Zauber der Natur. Sie konnten auch die Auswirkungen des Klimawandels in Augenschein nehmen, denn sie haben die schmelzenden Gletscher selbst gesehen.

Damit steht für die ALTANA Botschafter fest: „Die Antarktis muss als Naturreservat erhalten bleiben“, fordert Dr. Michael Bessel. Der Abbau der dort vorhandenen Rohstoffe müsse auch nach 2041 weiter verboten bleiben, wenn das entsprechende UN-Moratorium ausläuft. Und deshalb gehe es weltweit darum, Ressourcen zu schonen. Diese Ziele vertritt auch die von Swan gegründete Initiative „2041“.

„Die Reise in die Antarktis hat uns bewusst gemacht, dass wir keine Zeit zu verlieren haben“, fasst Michela Michelotti ihre Erfahrungen zusammen. „Wenn wir im Einklang mit Natur und Umwelt leben wollen, müssen wir jetzt handeln. Jeder kann zum globalen Ressourcenschutz beitragen, im Beruf, im privaten Alltag, überall.“ In ihren Vorträgen haben die beiden Kollegen seither beim ALTANA Global Management Meeting, in ihren jeweiligen Unternehmen, aber auch in ihrem lokalen Umfeld bei Schulen und Meinungsbildnern für einen besseren Klimaschutz geworben, der persönliches Handeln einschließt.

Damit haben die beiden Botschafter Denkanstöße vermittelt, wie man im Alltag nachhaltig agieren kann. Darüber hinaus haben sie neue Projekte bei ALTANA angestoßen. Dazu zählen beispielsweise Trainings zum Thema Abfalltrennung oder Projekte zum Thema Energieeinsparung an den drei italienischen ELANTAS Standorten sowie eine Umfrage unter den Mitarbeitern bei BYK am Standort Wesel. Sie ergab: Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist bereits gut ausgeprägt, und die Bereitschaft zu handeln ist ebenfalls vorhanden.

„Die ALTANA Gruppe engagiert sich seit Jahren für den Klimaschutz, indem sie zum Beispiel ihr Energie- und Umweltmanagement nach ISO 14001 zertifizieren lässt. Jetzt geht es darum, auch persönlich im Alltag Ressourcen zu schonen. Das ist einfacher, als man denkt – und es vermittelt ein befriedigendes Gefühl. Diese Botschaft tragen wir nicht nur ins Unternehmen, sondern auch nach außen, in Schulen zum Beispiel.“

Michela Michelotti, ELANTAS

Eine Frage der Kommunikation

Dies beweist, dass das Engagement von ALTANA in den vergangenen Jahren Früchte trägt. „Viele ALTANA Gesellschaften sind nach ISO 14001 zertifiziert“, weiß Michela Michelotti. Das sei der beste
Beleg dafür, dass ALTANA Klimaschutz und Ressourcenschonung ernst nimmt. „Die Expedition hat mir aber auch eine entscheidende neue Perspektive vermittelt: Nachhaltigkeit ist nicht zuletzt eine Frage der Kommunikation. Wer für sie wirbt, muss emotional überzeugen.“

Darin ist sie sich mit Robert Swan einig. „Wir haben die Chance, einen positiven Wandel herbeizuführen“, betont der ehemalige UN-Sonderbotschafter. „Jeder von uns muss aber erkennen, dass wir persönlich unser Handeln verändern müssen.“ Es sei falsch, so der Polarforscher weiter, zum Beispiel Energiesparen mit dem Verlust von Komfort oder gar mit Einschränkungen zu assoziieren, wie das in der Vergangenheit häufig getan wurde. „Tatsächlich hilft es uns allen zu überleben“, so Swan.

„Ich freue mich, dass auch ALTANA Verantwortung für die Chancen zukünftiger Generationen übernimmt und zusammen mit den Botschaftern Menschen zu mehr Nachhaltigkeit motiviert.“

Robert Swan, OBE, Gründer der Initiative "2041", Polarforscher und Umweltschützer